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Internet-Kurs 3
Browser einstellen und ergänzen

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in Browser stellt html-Dokumente, Bild- und Ton-Dokumente dar. Mittlerweile können Browser dank
Plug-ins Animationen, Video-Aufzeichnungen und vieles mehr wiedergeben.

Zudem dienen Browser heute auch zum Mailen, Herunterladen von Daten (FTP) und teilnehmen an Diskussionsforen (Newsgroups).

Die wichtigste Aufgabe eines Browsers ist aber das Auffinden der gewünschten Daten. Er kann Dokumente aufgrund ihrer weltweit einmaligen URL finden, die Dokumente darstellen und Links innerhalb von Dokumenten oder zu externen Seiten anwählen.

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instellen des Browsers

Die Internet-Programmiersprache HTML gibt nur relativ ungenaue Angaben zur Darstellung der Seiteninhalte vor. Sie legt beispielsweise die Schriftgrösse nicht wie eine Textverarbeitung fest. Sie gibt nur an, ob ein Text in der Grundschrift, grösser oder kleiner erscheinen soll. Die grösse der Grundschrift kann der Benutzer in seinem Browser selbst einstellen.

Gleiches für die Schriftart. Zwar kann ein Seitenprogrammierer diese vorgeben. Diese Vorgaben können aber vom Benutzer mit seinen eigenen Vorgaben überschrieben werden. Es empfiehlt sich sehr, eine serifenlose Schrift bei seinem Browser vorzugeben ("Arial" bei Windows-PC, "Geneva" bei Macs). Denn sie erleichtern das ohnehin mühsame Lesen am Bildschirm. (Die Leseleistung am Bildschirm ist nur etwa halb so hoch wie ab bedrucktem Papier.)

Auch die Startseite (Homepage) kann individuell eingestellt werden. Dies ist die Homepage, die beim Aufstarten des Browsers als erstes angewählt wird (die Internetverbindung steht). Als Voreinstellung wird entweder die Homepage der Browserfirma (Netscape, Microsoft) oder des Providers angewählt. Der Benutzer kann die Startseite selber frei wählen. Er kann also die Surftour mit der Homepage seiner Lieblingszeitung oder seiner bevorzugten Suchmaschine beginnen.

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rowsertypen

Der erste Browser war Mosaic, aus dem später der Netscape Navigator/Communicator folgte. Die bekanntesten Browser sind (mit Links zum direkten Download):

Die Browser von Netscape und Microsoft haben ähnliche Leistungsmerkmale. Dank dem "Browserkrieg" und dem Gratisangebot von Microsoft ist inzwischen auch der Netscape Navigator/Communicator gratis.

Kostenpflichtig ist der schlanke Browser von Opera. Der Preis beträgt 35 $. Der Browser der kleinen norwegischen Firma Opera Software ist besonders geeignet für ältere, leistungsschwache Computer.

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lug-ins: unentbehrliche Zusätze

Plug-ins sind kleine Zusatz-Programme zu den Browsern. Sie werden insbesondere zur Darstellung von Multimedia-Anwendungen wie Videos oder Ton-Dokumenten verwendet.

Plug-ins müssen zusätzlich zum Browser heruntergeladen werden. Meist wird der Link zur gratis-Bezugsquelle angeboten, wenn ein Daten-Angebot ein Plug-in erfordert.

Folgende Plug-ins werden häufig benötigt und sollten präventiv heruntergeladen werden (direkter Link zum Download):

  • Realplayer: zum Abspielen von aufgezeichneten Videos und Ton sowie dem Abspielen in Echtzeit von Web-TV und Web-Radio
  • Quicktime: Das Macintosh-Programm gehört bei Macs zum Lieferumfang. Es hat sich aber auch in der Windows-Welt durchgesetzt.
  • Acrobat Reader: für PDF-Dateien zum darstellen von Text- und Bild-Dokumenten
  • Shockwave Flash: für animierte Sites
  • IRC: Internet Relay Chat ist ein weit verbreitetes Chat-Programm